So entsteht ein IDEAL-Spaten

Spezielle Walztechnik seit 1899

Der IDEAL-Spaten ist unser Premium-Produkt und wird seit 1899 in traditioneller und handwerklich geprägter Arbeit hergestellt. Acht Mitarbeiter fertigen in bis zu 20 Arbeitsschritten aus einem Stahlklotz einen Spaten in höchster Qualität. Durch eine von uns entwickelte einzigartige Walztechnik wird das Spatenblatt konisch gewalzt und ist dadurch selbstschärfend.

 

Produktionsstufen eines IDEAL-Spatens: Vom Rohling bis zum Spaten sind über 20 verschiedene Arbeitsschritte notwendig.

1. Platine erhitzen

Die Stahlplatine wird auf ca. 1200 °C erhitzt.

2. Einkerbungen pressen

In die glühende Platine wird auf beiden Seiten eine Einkerbung gepresst.

3. Kohlenstaub einpressen

Kohlenstaub wird in diese Einkerbungen gepresst, damit sich der Stahl beim späteren Walzvorgang an dieser Stelle nicht verbindet.

4. Walzvorgang I

Durch mehrfaches Walzen wird das Stahlgefüge verdichtet, wodurch sich die Festigkeit erhöht.

5. Walzvorgang II

In einer weiteren Walze wird der Stahl immer dünner gewalzt. Durch die Verarbeitung bei sehr hoher Temperatur lassen sich die gewünschten Formveränderungen ohne größere Werkstoffverluste erzielen.

6. Stahlplatte schneiden

Die lange Stahlplatte wird in der Mitte getrennt.

7. Walzvorgang III

Hier wird der Stahl konisch gewalzt – eine spezielle Walztechnik, die nur von ausgebildeten Fachkräften ausgeübt werden kann.

8. Spatenform ausstanzen

Hier erhält das Spatenblatt die endgültige Form.

9. Stahl erhitzen

Im Hubofen werden die Spatenblätter noch einmal auf ca. 940 °C erhitzt.

10. Aufmeißeln

Mit einem Meißel wird die Doppelfeder gespreitzt. Durch den eingepressten Kohlenstaub in der Einkerbung (Nr. 3) verbindet sich der Stahl beim Walzvorgang nicht.

11. Spatenblatt pressen

In der Presse erhält das Spatenblatt die leicht gewölbte Form.

12. Feder pressen

In einer weiteren Presse erhält die Feder die endgültige Form.

13. Härten

Hier werden die Spatenblätter in eine kalte Flüssigkeit getaucht, schnell abgekühlt und dadurch gehärtet. Durch diesen Vorgang wird der Stahl extrem belastbar.

14. Sandstrahlen

In einer großen Kammer werden die Spatenblätter gesandstrahlt. Die Oberfläche wird dadurch geglättet und vom Zunder befreit – so bezeichnet man die Oxidschicht, die sich beim Walz- und Härteprozess bei höheren Temperaturen durch die Reaktion mit Sauerstoff bildet.

15. Schweißen

Durch das Schweißen wird die Doppelfeder am seitlichen Ansatz geschlossen, damit der später eingesetzte Stiel eine formschlüssige Verbindung zum Blatt erhält und so vor Wasser und Schmutz geschützt wird.

16. Polieren

In diesem Arbeitsschritt werden die Spatenblätter von Robotern feinpoliert. Die Stahloberfläche sieht danach nicht nur sehr ansprechend aus – ein Anhaften der Erde wird bei der späteren Arbeit vermindert.

17. Manuelles Polieren

Hier wird das Blatt noch einmal an einigen Stellen manuell überarbeitet.

Feinpolierte Blattoberfläche

18. Nasslack-Lackierung

Um das Spatenblatt vor dem Rosten zu schützen, wird eine dünne, transparente Nasslackschicht aufgetragen.

19. Einstielen

Der Stiel ist am Ansatz so geformt, dass er das "Häuschen" am Spatenblatt passgenau ausfüllt. Die Doppelfeder wird mit dem Stiel 2-fach vernietet. Bei dem IDEAL-Rode- und Baumschulspaten sorgt ein zusätzlicher Verstärkungsring für eine noch höhere Belastbarkeit.

20. Tritte aufschlagen

Je nach Modell, werden die aufgesetzten Tritte mit einem Hammer aufgeschlagen.

21. Etikettieren

Jetzt fehlen nur noch die Etiketten – und fertig ist der IDEAL-Rode- und Baumschulspaten.

IDEAL-Rode- und Baumschulspaten